MerkenImmergrüne pflanzen im Winter gießen — 11 einfache Varianten
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Der Winter bringt Kälte und Dunkelheit. Deine immergrünen Pflanzen stehen jedoch in voller Pracht da und bringen Farbe in die triste Zeit. Damit sie die kalte Jahreszeit unbeschadet überstehen, ist es wichtig, sie richtig zu gießen. Immergrüne Pflanzen im Winter gießen ist eine kleine Kunst für sich, und ich zeige dir 11 einfache Varianten, die dir helfen, deine Pflanzen gesund zu halten. Klar ist: Die Bedürfnisse deiner Pflanzen ändern sich mit der Temperatur. Viele Hausbesitzer machen den Fehler, ihre Pflanzen im Winter weniger zu gießen. Dabei benötigen immergrüne Pflanzen oft eine gleichmäßige Wasserversorgung, um nicht auszutrocknen. Zu wenig Wasser kann zu Schäden an den Wurzeln führen, während zu viel Wasser Wurzelfäule begünstigt. Achte darauf, dass der Boden gut durchlüftet ist und überschüssiges Wasser abfließen kann. Dazu kannst du eine Mischung aus Blumenerde und Sand verwenden, um die Drainage zu verbessern. Im folgenden Abschnitt gebe ich dir praktische Tipps, wie du deine immergrünen Pflanzen im Winter gießen kannst, ohne sie zu über- oder unterversorgen. Es gibt einfache Methoden und Hilfsmittel, die du nutzen kannst. Lass uns gemeinsam herausfinden, wie du das Gießen deiner Pflanzen optimieren kannst, damit sie auch in der kalten Jahreszeit vital bleiben.
Immergrüne Pflanzen im Winter gießen, was dahintersteckt
Immergrüne Pflanzen benötigen auch im Winter regelmäßige Wassergaben, um gesund zu bleiben. Die Wurzeln der Pflanzen sind zwar im Winter nicht so aktiv wie in der Wachstumsphase, trotzdem verlieren die Blätter durch Verdunstung stetig Feuchtigkeit. Ein häufiger Fehler ist, sie in dieser Zeit zu vernachlässigen. Idealerweise sollte der Boden leicht feucht gehalten werden, besonders bei frostfreien Temperaturen über 0 Grad Celsius. Bei Trockenheit im Boden kann ein Gießen zwischen 10 und 15 Litern Wasser pro Quadratmeter erforderlich sein, abhängig von der Größe der Pflanze. Zusätzlich ist der Zeitpunkt des Gießens entscheidend. Am besten gießt du immer dann, wenn die Temperaturen über dem Gefrierpunkt liegen. So vermeidest du, dass das Wasser im Boden gefriert und die Wurzeln schädigt. Wichtig ist, dass du direkt am Fuß der Pflanze gießt und nicht über die Blätter, da die Blätter bei Kälte anfrieren können. Überprüfe regelmäßig den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens. Ein einfacher Test ist, mit dem Finger etwa 5 cm tief in die Erde zu stechen. Ist die Erde trocken, ist es Zeit zum Gießen.
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So gießt du deine Pflanzen im Winter richtig

Während der Wintermonate brauchen Pflanzen weniger Wasser, da die Temperaturen sinken und die Lichtverhältnisse sich verändern. Dennoch ist das Gießen wichtig, um Wurfschäden zu vermeiden. Hier sind einige Tipps, wie du dabei vorgehen kannst.
Gießen mit Raumtemperatur
Gutes Gießen beginnt mit dem Wasser. Raumtemperatur ist ideal, um Temperaturschocks für die Wurzeln zu vermeiden. Kaltes Wasser kann die Wurzeln schädigen und das Wachstum hemmen. Am besten erwärmst du das Wasser auf etwa 18 bis 20 Grad Celsius. Ein einfacher Trick ist, das Gießwasser einen Tag vorher in einen Eimer zu füllen und an einem warmen Platz stehen zu lassen. Bei immergrünen Pflanzen im Winter gießen, solltest du darauf achten, nicht zu viel Wasser auf einmal zu geben, um Staunässe zu verhindern. Eine feuchte Erde ist wichtig, aber der Boden sollte auch abtrocknen können.
Verdunstung reduzieren
Die richtige Luftfeuchtigkeit ist entscheidend. Stelle deine immergrünen Pflanzen auf eine flache Schale mit Kies und fülle diese bis zur Hälfte mit Wasser. Der Kies sorgt dafür, dass die Wurzeln nicht im Wasser stehen und gleichzeitig verhindert die Verdunstung des Wassers, dass die Luft zu trocken wird. Das erhöht die Luftfeuchtigkeit um etwa 30 Prozent und reduziert das Risiko, dass die Pflanzen austrocknen. Entscheidend ist, das Wasser regelmäßig nachzufüllen, vor allem, wenn die Heizung läuft. So bleibt das Klima für deine Pflanzen während der kalten Monate optimal.
Luftfeuchtigkeit erhöhen
Gerade im Winter ist die Luft oft zu trocken für deine immergrünen Pflanzen. Sprüh die Blätter daher regelmäßig mit Wasser ein, idealerweise einmal am Tag, um die Luftfeuchtigkeit um die Pflanzen zu erhöhen. Nutze dafür eine Sprühflasche mit feinem Sprühnebel, damit das Wasser gleichmäßig verteilt wird und nicht auf einige Stellen konzentriert ist. Zentral ist, dass du dabei nicht in die pralle Sonne sprühst, sonst verdampft das Wasser zu schnell. Ein paar Tropfen auf den Blättern halten die Pflanzen frisch und unterstützen ihre Verdunstung.
Weiterlesen: christrose pflanzen und pflegen im winter.
Tipp
„Verwende einen Feuchtigkeitsmesser, um den Wasserbedarf deiner Pflanzen genau zu bestimmen und Überbewässerung zu vermeiden.“

Welche Erde ist ideal für den Winter?
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Eine gute Blumenerde fürs Winterquartier sollte eine Mischung aus 50 % Bims und 50 % Kokosfaser enthalten, um eine optimale Durchlüftung und Drainage zu gewährleisten. Damit schaffst du den Pflanzen die besten Bedingungen, um auch in der kalten Jahreszeit gut versorgt zu sein. Hier sind einige Tipps, welche Erde sich dafür eignet und was du dabei beachten solltest.
Blumenerde mit Sand mischen
Wer seine Pflanzen im Winter gut durch die kalte Jahreszeit bringen will, mischt Blumenerde mit Sand. Eine gute Mischung besteht aus zwei Dritteln Blumenerde und einem Drittel Sand. Das sorgt für bessere Drainage, weil der Sand überschüssiges Wasser schneller abführt. So vermeidest du Wurzelfäule, die besonders bei immergrünen Pflanzen im Winter ein großes Problem darstellt. Wichtig ist, den Sand gründlich unter die Blumenerde zu mischen, damit sich die Struktur gleichmäßig verteilt und die Wurzeln genug Luft bekommen. Am besten eignen sich grobe Sandarten, die nicht zu fein sind.
Günstige Orchideenerde nutzen
Günstige Orchideenerde eignet sich hervorragend für immergrüne Pflanzen im Winter. Sie ist durch ihre lockere Struktur sehr luftig und verhindert Staunässe, was das Wurzelwachstum fördert. Entscheidend ist, dass sie grobe Holzstückchen und Rinde enthält, um die nötige Durchlüftung zu gewährleisten. Ein gängiges Mischungsverhältnis ist etwa 60 % Rinde und 40 % Torf oder Kokosfaser. Dieser Mix sorgt dafür, dass du deine Pflanzen nicht zu oft gießen musst, während sie gleichzeitig die notwendige Feuchtigkeit erhalten. So bleiben sie gesund, selbst wenn die Temperaturen sinken.
Tipp
„Zentral ist, dass die Erde reich an Nährstoffen ist, um deine Pflanzen über den Winter hinweg zu unterstützen.“
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Wie oft im Winter gießen?

Im Winter benötigen Pflanzen oft weniger Wasser als in den wärmeren Monaten. Bei frostigen Temperaturen reicht es in der Regel, alle zwei bis drei Wochen zu gießen, je nach Pflanze und Standort. So gehst du vor:
Regelmäßige Kontrolle der Erde
Schau regelmäßig nach, wie trocken die oberste Erdschicht deiner immergrünen Pflanzen ist. Bis zu einer Tiefe von 2-3 Zentimetern kannst du mit dem Finger testen, ob noch Feuchtigkeit vorhanden ist. Bei Bedarf gießst du dann, aber achte darauf, dass das Wasser gut abfließen kann, um Wurzelfäule zu vermeiden. Im Winter kommen die Pflanzen mit weniger Wasser aus, weil sie nicht so viel transpirierten, ein bis zwei Mal pro Monat kann ausreichend sein, je nach Raumtemperatur. Helle Fensterbänke können die Erde schneller austrocknen lassen, also behalte das im Auge.
Gießen nach Tageszeit
Wer auf seine Pflanzen achtet, sollte beim Gießen die Tageszeit berücksichtigen. Morgens, wenn die Temperaturen kühler sind, verliert das Wasser durch Verdunstung weniger an Volumen. Eine gute Regel sind 5 bis 10 Liter Wasser pro Quadratmeter Erde, je nach Größe der Pflanze und Topf. Immergrüne Pflanzen im Winter gießen ist besonders wichtig, weil sie auch bei Frost weiterhin Wasser aufnehmen können. Wichtig ist, dass die Erde nicht durchgefroren ist; das geht am besten, wenn die Temperatur über null Grad liegt. Stelle dir vor, wie das Wasser in die Erde einsickert, während die kühle Morgenluft um die Blätter weht.
Tipp
„Ein Feuchtigkeitsmesser hilft dir, den optimalen Gießzeitpunkt zu bestimmen.“
Tipps gegen Überwässerung

Eine Drainage mit einer Mindesttiefe von 80 Zentimetern kann entscheidend sein, um Überwässerung im Garten zu verhindern. Die richtige Planung und Auswahl an Materialien bieten eine solide Basis, um deine Pflanzen vor zu viel Wasser zu schützen. Hier sind einige bewährte Ansätze, die dir helfen können, die Feuchtigkeit im Zaum zu halten.
Töpfe mit Abflusslöchern
Töpfe mit Abflusslöchern sind ein absolutes Muss für jede Pflanze. Sie sorgen dafür, dass überschüssiges Wasser abfließen kann und die Wurzeln nicht im Nassen stehen. Entscheidend ist, dass die Löcher mindestens 1 bis 2 Zentimeter im Durchmesser sind, damit das Wasser gut abfließen kann. Bei meiner Recherche habe ich festgestellt, dass Töpfe aus terrakotta oder Kunststoff mit mehreren Löchern sich besonders bewähren. Diese Materialien sind robust und zudem leicht. Setze auf eine Untersetzer-Variante, die das abfließende Wasser auffängt, sodass du keine Feuchtigkeitsflecken auf deiner Fensterbank riskierst.
Drainageschicht einfügen
Wer viel mit Pflanzen arbeitet, kennt das Problem der Staunässe. Eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton am Boden des Topfes hilft dabei, überschüssiges Wasser abzuleiten. Für den optimalen Effekt sollten etwa 5 bis 10 Zentimeter dieser Schicht eingeplant werden, bevor du die Erde hinzufügst. So bleibt das Wurzelwerk gesund, weil es nicht in Wasser steht. Diese Methode ist besonders wichtig, wenn du immergrüne Pflanzen im Winter gießen möchtest, denn sie benötigen sehr viel weniger Wasser in der kalten Jahreszeit. Ein Sichtschutz aus dekorativen Kieselsteinen kann die Drainage zudem aufwerten.
Tipp
„Zentral ist, dass dein Pflanzgefäß immer eine gute Drainage hat, um Wurzelfäule zu vermeiden.“
Pflanzen mit Wasser versorgen

Ein bewässerter Blumentopf mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern benötigt etwa einen halben Liter Wasser pro Woche. Damit deine Pflanzen gut gedeihen, ist es wichtig, die richtige Methode für die Bewässerung zu finden. Hier kommen einige hilfreiche Tipps, wie du das optimal umsetzen kannst.
Tropfbewässerungssystem nutzen
Um ein Tropfbewässerungssystem effektiv einzusetzen, installiere Schläuche mit Tropfern, die eine gleichmäßige Wasserversorgung gewährleisten. Diese Tropfer sollten in Abständen von etwa 30 bis 50 Zentimetern entlang der Pflanzenreihe platziert werden, um gezielt das Wurzelwerk zu erreichen und Verdunstung zu minimieren. Ein gutes System kann bis zu 90 Prozent Wasser sparen, verglichen mit der herkömmlichen Gießkanne. Achte auf einen Druckregler, um die optimale Vorlauftemperatur von etwa 20 bis 25 Grad zu halten, besonders bei immergrünen Pflanzen im Winter gießen. Damit stellst du sicher, dass die Pflanzen gleichmäßig mit Wasser versorgt werden, ohne das Risiko von Staunässe.
Sprühflasche für Feuchtigkeit
Regelmäßiges Befeuchten der Blätter kann für viele Pflanzen einen wichtigen Unterschied machen. Eine Sprühflasche mit feinem Sprühkopf sorgt bei Raumtemperatur für eine gleichmäßige Verteilung des Wassers und eignet sich besonders für immergrüne Pflanzen im Winter gießen. Wichtig ist, die Blätter nicht zu stark zu durchnässen. Denn das kann Fäulnis verursachen. Ein Abstand von etwa 30 Zentimetern beim Sprühen ist sinnvoll, damit das Wasser sanft auf die Blätter trifft. Ideal ist es, dies alle zwei bis drei Tage zu wiederholen, um die Luftfeuchtigkeit konstant zu halten und das Wachstum zu fördern.
Tipp
„Eine Tropfbewässerung ist ideal für Pflanzen mit höherem Wasserbedarf, da sie eine gleichmäßige Versorgung gewährleistet.“
Was davon wirklich zählt
Eine Überraschung beim Gießen im Winter ist, wie viel eine Erhöhung der Luftfeuchtigkeit bewirken kann. Die Pflanzen danken dir das mit saftigeren Blättern und einer längeren Lebensdauer. Das lässt sich einfach mit einem Sprühgerät umsetzen, dafür brauchst du nicht viel Technik. Ein ehrliches Zugeständnis: Während das regelmäßige Gießen oft schnell zur Routine wird, kann die Kontrolle der Erde und der Luftfeuchtigkeit eine ständige Herausforderung sein. Das erfordert Zeit und Aufmerksamkeit, und manchmal klappt es einfach nicht so, wie erhofft.
Wie viel Wasser braucht eine immergrüne Pflanze im Winter?
Eine immergrüne Pflanze benötigt im Winter weniger Wasser, etwa 50 % weniger als in der Wachstumsphase. Entscheidend ist, dass die oberste Erdschicht trocken ist.
Was passiert, wenn ich meine Pflanzen zu viel gieße?
Zu viel Wasser kann Wurzelfäule verursachen, was die Pflanze schädigt. Stelle sicher, dass die Erde gut durchlässig ist und überschüssiges Wasser abfließen kann.
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Gießen im Winter?
Der beste Zeitpunkt ist morgens, wenn die Temperaturen kühler sind. Dadurch wird die Verdunstung minimiert und die Pflanzen können das Wasser besser aufnehmen.
Können immergrüne Pflanzen im Winter draußen bleiben?
Ja, viele immergrüne Pflanzen sind winterhart und können draußen bleiben, benötigen jedoch eine angepasste Pflege und Bewässerung.
Wie erkenne ich, ob meine Pflanze Wasser braucht?
Überprüfe die oberste Erdschicht; wenn sie trocken ist, benötigt die Pflanze Wasser. Ein Feuchtigkeitsmesser kann ebenfalls hilfreich sein.
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